Komitee Zukunft-Lebensqualität
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Windkraft-Widerstand wird stärker

20/5/2026

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Während bei uns in Pyhra die EVN weiterhin an einer Windkraftnutzung interessiert ist, geht es in vielen Gemeinden rund (siehe auch schon die letzten Bericht):

In der Steiermark im Liesingtal Zone „Steineck-Kammern“ hat sich Widerstand gebildet. Eine Bürgerinitiative will den geplanten Bau von 15 Windrädern verhindern.
Argumentiert wird unter anderem mit der hohen Lärmentwicklung, weil die Anlagen teilweise weniger als 2.000m von Siedlungen entfernt sind.
 
Hinweis: In Niederösterreich ist die Grenze nur 1.200m, bei Landwirten sogar nur 750m!
https://steiermark.orf.at/stories/3352976/
 
In Oberösterreich hat der Umweltanwalt (der sich in diesem Bundesland sehr engagiert) deutliche Bedenken: Das Genehmigungsverfahren für den in Sandl (Bezirk Freistadt) geplanten Windpark wird schon zu Beginn hart kritisiert. Oberösterreichs Umweltanwalt Martin Donat spricht von schweren Mängeln in den eingereichten Unterlagen und fordert Nachbesserungen. Aus seiner Sicht fehlen bei den Projektunterlagen wichtige und verlässliche Informationen zu Natur, Tierwelt und möglichen Umweltschäden.

https://ooe.orf.at/stories/3353884/
 
 
Aber auch in der Nähe, in Herzogenburg, spricht sich eine Bürgerinitiative gegen die Informationspolitik der Gemeinde aus. Die Bevölkerung wird erst dann informiert, wenn längst alles beschlossen ist, und die Verträge mit dem Betreiber abgeschlossen sind. Die dortige Bürgerinitiative fordert eine Einbeziehung von Anfang an. Außerdem sei eine Information durch die Betreiberfirmen keine objektive und unabhängige Aufklärung.
 
Wir berichten laufend weiter!
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Weitere Ablehnung von Windparks, Abschaltung von Donaukraftwerken

4/5/2026

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Wieder ist eine Volksbefragung gegen einen Windparks in der Nähe von Horn ausgegangen:
 
Der Verbund wollte drei Windräder errichten. Bei einer Wahlbeteiligung von knapp 75 % waren mehr als die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger gegen das Projekt.
 
https://noe.orf.at/stories/3345905/
 
Kein Wunder:
 
Wie schon oft berichtet, versucht man unter dem Deckmantel des Umweltschutzes überall Profit zu machen.
 
Absurd genug:
 
Die Stromnetze sind so schwach, dass schon mit den bestehenden Anlagen nicht genug Strom transportiert werden, und natürlich auch nicht gespeichert werden kann.
 
Wie wir schon 2014 berichtet haben, liest man auch 2026 in den Medien: Donaukraftwerke müssen vom Netz genommen werden, damit die überschüssige Windenergie das Netz nicht zum Zusammenbruch bringt. Bestehende Kraftwerke, die um viel Geld mit einem Eingriff in die Landschaft gebaut wurden, produzieren keinen Strom, weil die Netze dies nicht abdecken können. Wasserkraft, das Rückgrat österreichischer Stromproduktion, erzeugt billigen, gesicherten und CO2-neutralen Strom. Und auf diese Produktion verzichten wir. 
 
Was man machen will: Immer mehr Windräder mitten im Wald aufstellen, und alles zerstören.
 
Egal, ob man den Strom eh mit der Donau erzeugen hätte können, oder was sonst Sinn macht: Hauptsache, mit neuen gigantomanischen Projekten wird Geld verdient. Dass die Bevölkerung darunter leidet: egal.
 
In vielen Orten stimmen die Bevölkerungen gegen diese Projekte! Wir haben berichtet.

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Windkraft Updates 02/2026

27/2/2026

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In Kärnten hat der Landtag Anfang Februar eine strikte Zonierung beschlossen. Maximal 50 Windräder in 4 Zonen dürfen errichtet werden. Alle vier Landtagsparteien haben sich nach einem Urteil des VfGH auf diese Vorgangsweise geeinigt.
Ein weiterer ungehemmter Ausbau soll also nicht stattfinden.
 
Näheres dazu:
https://kaernten.orf.at/stories/3340793/
 
In Traiskirchen wurde vom Bürgermeister eine Volksbefragung über einen Windpark mit 8 Windrädern angekündigt. Dabei soll sich die ÖVP gegen die regierende SPÖ durchgesetzt haben.
 
Ein Bericht weist auf großen Widerstand der Bevölkerung hin, etwa eine Unterschriftenaktion der Bürgerinitiative „3 Gemeinden – 1 Ziel“. Die Initiative fordert zudem, dass die geplante Gegend von der Windkraftzonierung der Landesregierung gestrichen wird.
 
Eine Streichung der Zone war ja auch in Pyhra vom Bürgermeister zugesagt, ist aber offensichtlich nicht geschehen.
 
Näheres dazu:
https://noe.orf.at/stories/3341033/
 
In Sandl (OÖ) sind 5 Windradprojekte mit 19 Anlagen in Planung. Neben der Bürgerinitiative Sandl wehrt sich hier sogar ein tschechischer Landschaftsverband gegen die Projekte. Befürchtet werden negative Auswirkungen auf die Tierwelt und das Landschaftsbild.
 
Näheres dazu:
https://ooe.orf.at/stories/3341146/
 
Fazit:
Es gibt nach wie vor viele, oft sinnlose Projekte, aber auch überall heftigen Widerstand von politischen Parteien, der besorgten Bevölkerung und sogar teilweise aus dem Ausland.
 
Statt Energie zu sparen und sinnvolle Konzepte zu entwickeln, werden riesenhafte Windindustrieanlagen errichtet, die primär dem Profit des Betreibers und des Grundbesitzers dienen. Die Bevölkerung spielt oft leider keine Rolle.
 
Wir werden weiter, natürlich auch über die Entwicklung in Pyhra, berichten.
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Was gibt es Neues?

5/10/2025

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In St. Pölten an der Grenze zu Pottenbrunn sollen zwei neue Windräder gebaut werden. Obwohl das Gesetz einen Mindestabstand von 1.200m vorsieht, sind Abstände von 780m und 865m vorgesehen. Dies soll laut Betreiber „ImWind“ an alten Widmungen aus 2003 liegen. Die Bürgerinitiative „Pro Maria Jeutendorf/Mauterheim“ weiß um die Widmung von 2003, sieht darin aber eine Grauzone.
 
Absurd genug: Statt bei Windrädern, die bei Gesetzwerdung 100m, max. 140m hoch waren, und jetzt bis zu 250m (beim Projekt 220m) in den Himmel ragen, die Abstände anzupassen und damit zu vergrößern, versucht man mit Winkelzügen, deutlich kleinere Abstände durchzubringen.
 
Es geht halt nie um die Menschen, sondern immer nur um Geschäftemacherei und um Augenauswischerei. Eine Energiewende wird mit Windrädern nicht herbeigeführt, und das Wohl der Menschen sollte wohl vor den Geschäftsinteressen von Betreibern und Grundbesitzern stehen.
Siehe dazu https://noe.orf.at/stories/3312786/
 
In Waidhofen an der Thaya hat der VfGH das Ergebnis der Volksbefragung (3 von 5 Orten waren für einen Windpark im Wald) wegen einer missverständlichen Fragestellung aufgehoben.
 
Angeblich will der Gemeinderat das Ergebnis aber trotzdem akzeptieren und umsetzen. Obwohl die Meinung des Volkes nicht bekannt ist, weil man sie nicht richtig erhoben hat, fährt man jetzt einfach drüber. Warum auch den Rechtsstaat beachten? Was der VfGH meint, muss ja nicht jeden interessieren…
 
Dieses Verfahren lässt einen bitteren Beigeschmack für die direkte Demokratie zurück.
Siehe dazu https://noe.orf.at/stories/3314897/

Ganz generell will Niederösterreich nicht nur alte Anlagen modernisieren (was ja sinnvoll ist), sondern auch zahlreiche neue Anlagen bauen. Laut ORF (https://noe.orf.at/stories/3322801/) kündigt LH-Stv Pernkopf mehrere hundert neue Anlagen an.
 
Damit ist er, vielleicht nur scheinbar, im Widerspruch zur Landeshauptfrau, die vor einiger Zeit gemeint hat, alte Anlage sollten ersetzt werden, aber keine neuen mehr gebaut.
 
Oftmals, so der Bericht, gibt es Widerstand aus der Bevölkerung, die schon erkannt hat, dass es hier nicht um die Umwelt, sondern um ganz andere Interessen geht. Bürgerinitiativen gegen ein Windkraftprojekt in Wullersdorf (Bezirk Hollabrunn), in den Gemeinden Traismauer, Herzogenburg (beide Bezirk St. Pölten) und Sitzenberg-Reidling (Bezirk Tulln), St. Pölten-Pottenbrunn und Sallingberg (Bezirk Zwettl) werden erwähnt.
 
Es ist zu hoffen, dass sich bald die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger durchsetzt.

Wir berichten weiter.
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Grünbach/OÖ und Schenkenfelden/OÖ stimmen gegen Windräder

30/6/2025

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Anfang Juni fand in Grünbach (Bezirk Freistadt) eine Volksbefragung zur vom Verbund geplanten Errichtung von 4 Windkraftanlagen statt.
 
Das Ergebnis ist eindrucksvoll:
Bei einer hohen Wahlbeteiligung von 75 % stimmten 60,46 % der Bürgerinnen und Bürger gegen die Windräder (
https://ooe.orf.at/stories/3307736/).

Interessant auch laut Medienberichten: „Eine Bürgerinitiative initiierte diese Volksbefragung, da der Gemeinderat im vergangenen Sommer mit Stimmen der ÖVP und der FPÖ gegen die Windräder stimmte.“ Offensichtlich war die Gemeinde gegen die Windräder, und damit wurde – nunmehr durch die Befragung deutlich bestätigt – der Wille der Gemeindebürgerinnen richtig umgesetzt.


Obwohl sicherlich die meisten Bürgerinnen und Bürger gesamtheitliche Überlegungen anstellen, wollen über 60 % offensichtlich keine Windkraftanlagen, die ja der Umwelt wenig, dem Profit des Betreibers und des Grundbesitzers aber umso mehr bringen.

Ebenso gegen Windräder ging eine Befragung zu einem Projekt der WEB in Schenkenfelden (Bezirk Urfahr-Umgebung) aus. 56 % stimmten hier gegen die Errichtung von 8 Windkraftanlagen (Wahlbeteiligung 76,2 %; https://ooe.orf.at/stories/3309597/).

In Pyhra wurden ja von der Gemeinde Anfragen der Bürgerinitiative falsch oder irreführend beantwortet. Wie hier die Arbeiten der EVN und das Interesse des Grundbesitzers, auch hinsichtlich der auf seinem Grund lebenden Schwarzstörche, weitergehen, bleibt abzuwarten.

Die Bürgerinitative beobachtet weiter und informiert die Bevölkerung.
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Neue „Projekte“ der EVN

30/3/2025

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Wie vor einiger Zeit berichtet wurde, ist die EVN jetzt auch an der Aufstellung von Windrädern in Osttirol interessiert (https://tirol.orf.at/stories/3292032/).
 
Im Bericht steht: „Wie es in einer schriftlichen Stellungnahme heißt, habe man ein Projektgebiet definiert, das mehrere Gemeinden umfasst. Man stehe „erst ganz am Anfang“, so EVN-Sprecher Stefan Zach“. (Herv. d. Verf).
 
Schon interessant: 
 
Steht die EVN in Osttirol „erst ganz am Anfang“, liegt trotzdem ein „Projektgebiet“ und offensichtlich ein Projekt vor.
 
Schließt die EVN in Pyhra einen Vertrag mit dem Grundeigentümer ab, beabsichtigt den Bau von 4 Windkraftanlagen und macht nach Aussage der EVN „viele Vorerhebungen“, soll kein Projekt vorliegen.
 
Den Unterschied muss man erst verstehen.
 
Wäre eigentlich ganz lustig. Wenn es nicht so traurig wäre.
 
Und die Gemeinde weiß von nichts…
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Unser Gespräch mit der EVN

22/2/2025

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Am 18.02.2025 hat ein Gespräch mit der EVN stattgefunden.
 
Wir sind aus dem Gespräch mit dem Eindruck herausgegangen, dass sehr wohl ein Projekt für einen Windpark in Planung ist, die EVN dies aber noch nicht klar sagen will.
 
Auf unser entsprechendes Posting hat die EVN uns schriftlich mitgeteilt, dass „es bei der EVN kein (!) Projekt im angesprochenen Gebiet gibt, sondern wir uns mit vielen Vorerhebungen beschäftigen, die wir benötigen, um überhaupt zu wissen ob und in welcher Größe ein Projekt denkbar ist. Erst dann – und auch das haben wir mehrfach wiederholt – würden wir mit einer Projektidee an die Gemeinde herantreten. Bei diesem Punkt – auch das haben wir mehrfach klar gestellt – sind wir noch nicht“.
 
Angesichts des Umstandes, dass es u.a. in einer Erklärung der EVN an die MG Pyhra lautet:
 
„EVN beabsichtigt in dem als Windkraftzone ausgewiesenen Gebiet der Gemeinde den Bau von 4 Windkraftanlagen und hat einen exklusiven Vertrag mit dem dafür erforderlichen Grundeigentümer“
 
...fehlt uns der Glaube daran, dass „es kein Projekt“ gibt.
 
Wir verstehen die „vielen Vorerhebungen“ (s.o.) dahin, dass sehr wohl ein „Projekt“ der EVN am Amerlingkogel vorliegt, bei dem derzeit Planungsarbeiten durchgeführt werden und danach die Gemeinde und die Bevölkerung informiert werden soll. Die Planung erfolgt wegen der Absicht des Baus von 4 Windkraftanlagen.
 
Zum Thema Wortwahl „Projekt“ sei auch auf die Website der EVN verwiesen. Dort heißt es: „Bei allen Projekten der EVN Naturkraft sind Spezialistinnen und Spezialisten für Planung, Projektierung, Revitalisierung und den Betrieb von erneuerbaren Anlagen im Einsatz, die weitreichendes Know-how im Engineering und in der Koordination von Bauprojekten einbringen“. (Herv. d. Verf.; https://evn-naturkraft.at/Ueber-uns/Kompetenzen und ähnlich https://evn-naturkraft.at/Ueber-uns/EVN-Naturkraft).
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Gemeinderatswahl Pyhra 2025: Standpunkte der politischen Parteien zum Windpark Amerlingkogel

18/1/2025

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Wie angekündigt, haben wir alle im Gemeinderat vertretenen Parteien nach ihrem Standpunkt zu einem Windpark am Amerlingkogel befragt:

ÖVP:

Wir haben mit dem Vorsitzenden der ÖVP Pyhra/Wald, BM a.D. Günter Schaubach, gesprochen. Schaubach sagt, dass es keine offizielle Meinung der ÖVP gibt. Er könne auch gar nicht sagen, welche Meinung die einzelnen Gemeinderäte haben. Es sei beschlossen worden, bei einem Projekt eine Volksbefragung zu machen. Das Volk soll also entscheiden.

In Bezug auf die bisherigen Aussagen von BM Fischer, es gäbe keinen Vertrag mit Betreiber und/oder Grundeigentümer bzw. müsse man für einseitige Verpflichtungserklärungen Betreiber und Grundeigentümer fragen, wollte BM a.D. Schaubach nichts sagen.
Fakt bleibt, dass es eine Erklärung an die Gemeinde gibt, die die Gemeinde natürlich auch kennt. Warum BM Fischer hier die Bevölkerung falsch oder irreführend informiert, konnte leider nicht aufgeklärt werden.

SPÖ:

Der SPÖ-Vorsitzende Stefan Nagy hat mitgeteilt, dass es keine einheitliche Meinung der SPÖ in Pyhra gäbe. Nach Auffassung der SPÖ solle die Bevölkerung in einer Volksbefragung über einen Windpark am Amerlingkogel entscheiden. Ein Windpark müsste aber jedenfalls wirtschaftlich Sinn machen, und soll nicht gegen den Willen der Bevölkerung gebaut werden.

NEOS:

Der NEOS-Vorsitzende Christian Watzl hat uns gesagt, dass die  NEOS Pyhra nicht gegen Windkraft an sich, sondern aus verschiedenen inhaltlichen Gründen gegen die Errichtung eines Windparks am Standort Amerlingkogel sind.
Aus Sicht der NEOS sind Fördergelder besser in Dämmung und Solar- und Windkraftanlagen für Gebäude (privat und gewerblich) investiert, als in Windkraftanlagen der Energiekonzerne.

FPÖ:

Der Vorsitzende der FPÖ, Wilhelm Svoboda, informierte die Bürgerinitiative, dass die FPÖ gegen einen Windpark am Amerlingkogel sei. Svoboda sprach von einer drohenden „Umweltverschandelung“. Wirtschaftlich viel besser geeignet sei die Nutzung von Wasserkraft und Biogas/Biomasse.


Nochmals die Meinung unserer Bürgerinitiative gegen den Windpark Amerlingkogel:

  • Nach Aussage des früheren Projektbetreibers Verbund ist der Standort wirtschaftlich an der Grenze.
  • Der Amerlingkogel ist Teil der herrlichen Voralpenlandschaft, dient Erholungszwecken in unberührter Natur mitten im Wald, und soll nicht durch Industrieanlagen zerstört werden.
  • Gerade unsere Landwirte, die knapp an der 750m-Zone leben, verdienen den Schutz vor Lärm, Schattenwurf, Eiswurf und Blinklichtern.
  • Auch die Schwarzstorchpopulation ist zu schützen.
  • Der vorgeschriebene Schutz der Alpen kann nicht mit einer Höhengrenze von 1.000m festgemacht werden. Alle Gebiete der sog. „Alpenkonvention“ sollen ausgenommen werden.
  • Das Wohl der Bevölkerung ist weit mehr wert als die Profitsucht von Energieunternehmen und Grundeigentümern
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Befragung in Kärnten: Mehrheit gegen Windkraft

15/1/2025

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In Kärnten haben am Sonntag 51,55 % der Bürger und Bürgerinnen bei einer Volksbefragung gegen Windkraft, und damit für das Verbot von Windkraft in Kärnten, gestimmt.

Interessant sind dabei drei Fakten (Quelle: https://kaernten.orf.at/stories/3288482/):

  • SPÖ, ÖVP, Neos und Grüne haben sich gegen ein Verbot der Windkraft ausgesprochen.
  • In größeren Städten (Klagenfurt, Villach) war die Mehrheit für Windkraft. In diesen Städten selbst können natürlich keine Anlagen errichtet werden.
  • In 7 Gemeinden, in den bereits Windräder stehen, oder geplant sind, sprach sich eine Mehrheit zwischen 50,2 % und 67,8 % für das Verbot von Windkraft aus.
 
Die Bevölkerung scheint also mehrheitlich gegen riesige Windkraftanlagen zu sein, die immer wieder unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes für Energieunternehmen und (Groß)Grundbesitzer hohe Vorteile bringen, für die anwohnende Bevölkerung aber durch Lärm, Schattenwurf, Eiswurf und Landschaftsverschandelung von Nachteil sind. Je mehr die Bevölkerung direkt betroffen ist, desto höher scheint die Ablehnung.
 
In Pyhra hat ja die EVN mit dem Grundbesitzer einen Vertrag über die Errichtung von 4 Windkraftanlagen abgeschlossen. Über Vereinbarungen zugunsten der Gemeinde herrscht nach mehrfacher Nachfrage nach wie vor keine Transparenz.
 
Unsere Bürgerinitiative spricht derzeit mit allen im Gemeinderat vertretenen politischen Parteien, und wird die Meinungen auf unserer Website in den nächsten Tagen darstellen.
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Windkraft in Pyhra: Zwei Monate Schweigen, Ausweichmanöver und ein zunehmendes Politikum vor den Gemeinderatswahlen!

10/12/2024

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Was hat sich seit unserem letzten Beitrag im November getan?
 
Die Gemeinde hat nach wie vor keine oder falsche Informationen erteilt. Eine offizielle Anfrage der Bürgerinitiative wurde nicht richtig oder provokant ausweichend beantwortet. Andere Anfragen von Bürgern wurden auch nach zwei Monaten einfach nicht beantwortet.
 
Wir haben beim Grundeigentümer um ein Gespräch nachgesucht. Leider wurde die Anfrage seit Anfang November nicht beantwortet.
 
Wir haben beim Betreiber, einer Tochter der EVN, um einen Termin angefragt. Ein Gespräch wurde auch in Aussicht gestellt. Leider hat die EVN erst in knapp 3 Monaten nach der Anfrage Zeit für die Bürgerinnen und Bürger. Die vorgeschlagenen Termine sind in der Woche nach der Gemeinderatswahl. Jeder kann sich eine Meinung bilden, ob es sich dabei um einen Zufall handelt.
 
Die SPÖ verlangt in einer Aussendung, dass das Thema „Windkraft“ wieder Staub aufwirbelt und endlich ruhen soll. Die Zone hätte gelöscht werden sollen. Da hat die SPÖ recht. Leider hat sie auch nichts zur Löschung beigetragen. Alle Informationen müssen von unserer Bürgerinitiative mühsam zusammengetragen werden.
 
Die Gemeinde wollte ja die Zone auch deshalb löschen lassen, weil es fast zu einer Spaltung in der Gemeinde gekommen wäre. Leider wurde dieser Antrag, warum auch immer, zurückgezogen.
 
Weiters sagt die SPÖ, jemand will mit dem emotionalen Thema politisches Kleingeld machen. Auch da hat sie recht: Während die Gemeinde offensichtlich nicht oder nicht offen informiert, und unsere Bürgerinitiative Fakten klärt, die Bevölkerung sachlich informiert, und die Sorge von vielen Bürgerinnen und Bürgern ausdrückt, versucht die SPÖ daraus ein Politikum zu machen.
 
Für uns ist klar: An einem Standort, der wirtschaftlich an der Grenze ist (© Verbund), mitten in herrlicher Landschaft und auf den höchsten Erhebungen um Pyhra, soll es keine riesenhaften Windanlagen geben. Das sollte klar sein, da sollten alle an einem Strang ziehen, und eine erneute Spaltung in der Bevölkerung vermieden werden.
 
Wir werden uns weiter für das Anliegen einsetzen und laufend berichten!
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