In der Steiermark im Liesingtal Zone „Steineck-Kammern“ hat sich Widerstand gebildet. Eine Bürgerinitiative will den geplanten Bau von 15 Windrädern verhindern.
Argumentiert wird unter anderem mit der hohen Lärmentwicklung, weil die Anlagen teilweise weniger als 2.000m von Siedlungen entfernt sind.
Hinweis: In Niederösterreich ist die Grenze nur 1.200m, bei Landwirten sogar nur 750m!
https://steiermark.orf.at/stories/3352976/
In Oberösterreich hat der Umweltanwalt (der sich in diesem Bundesland sehr engagiert) deutliche Bedenken: Das Genehmigungsverfahren für den in Sandl (Bezirk Freistadt) geplanten Windpark wird schon zu Beginn hart kritisiert. Oberösterreichs Umweltanwalt Martin Donat spricht von schweren Mängeln in den eingereichten Unterlagen und fordert Nachbesserungen. Aus seiner Sicht fehlen bei den Projektunterlagen wichtige und verlässliche Informationen zu Natur, Tierwelt und möglichen Umweltschäden.
https://ooe.orf.at/stories/3353884/
Aber auch in der Nähe, in Herzogenburg, spricht sich eine Bürgerinitiative gegen die Informationspolitik der Gemeinde aus. Die Bevölkerung wird erst dann informiert, wenn längst alles beschlossen ist, und die Verträge mit dem Betreiber abgeschlossen sind. Die dortige Bürgerinitiative fordert eine Einbeziehung von Anfang an. Außerdem sei eine Information durch die Betreiberfirmen keine objektive und unabhängige Aufklärung.
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