Komitee Zukunft-Lebensqualität
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Klarheit statt Täuschung: Warum wir uns gegen die Windkraftanlagen am Amerlingkogel stellen

9/11/2024

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Wie in unserem letzten Beitrag beschrieben, haben wir weitere Gespräche mit der Gemeinde gesucht, und dabei auch die Aussagen von Altbürgermeister Schaubach hinterfragt.

Nach Auskunft der Gemeinde und unserer neuen Frau Bürgermeisterin, Monika Fischer, gibt es derzeit kein (ausreichend präzisiertes) Projekt. Auch soll es - entgegen bisherigen Aussagen – keine Verträge mit Grundbesitzern oder Betreibern geben.

Richtig ist dies freilich nicht:
Offensichtlich hat ein Betreiber einen Vertrag über die Errichtung von mehreren Windkraftanlagen geschlossen.  Wie präzise diese Projekt auch sein mag, da ist es allemal. Auch gibt es sehr wohl Vereinbarungen oder Verträge (ohne dass wir den Begriff hier juristisch präzise diskutieren wollen) zwischen einem Grundeigentümer und einem Betreiber, die Auswirkungen auf die Gemeinde haben.

Warum die Wahrheit nicht gesagt oder verdreht wird, können wir nicht sagen.

Jedenfalls gilt, was wir immer gesagt haben:

  • Die riesenhaften Windkraftanlagen auf einem der höchsten Hügel der Umgebung stören das Landschaftsbild entscheidend. Man sieht ja, wie hoch die Anlagen am Schildberg wirken, und der Amerlingkogel ist nochmal 235 m höher.
  • Die umliegenden Bauerhöfe sind ca. 800 m entfernt und stark betroffen (Lärm, Schattenwurf, usw).
  • Ebenso betroffen sind viele Anrainer, die nur etwas außerhalb der 1200 m-Zone leben.
  • Auch die Schwarzstörche verdienen unseren Schutz.

Daher: Wir sind gegen eine Windkraftanlage am Amerlingkogel! Es soll alles getan werden, dass endlich Ruhe herrscht, und von diesem sinnlosen Mega-Projekt Abstand genommen wird!
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Pyhra weiterhin in der Windkraftzonierung

3/11/2024

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Die neue Windkraftzonierung wurde beschlossen. Die Zone MO 08 Amerlingkogel, Pyhra ist nach wie vor enthalten.
 
Schon seltsam: Der damalige Bürgermeister hat 2018 Fragebögen ausgegeben, die gezeigt haben, dass in Pyhra kaum Interesse an Windkraftanlagen besteht. Daraufhin hat er erklärt, dass bei nächster Gelegenheit die Zone gelöscht werden soll, und er dies auch mit dem Land besprochen hätte.
 
Viele Gemeinde haben im Rahmen der neuen Zonierung von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, ihre Zone löschen zu lassen.
 
Pyhra ist nach wie vor enthalten, sodass hier Anlagen, wohl so hoch wie am Schildberg, errichtet werden können.
 
Die Gemeinde muss auch keine entsprechende Widmung mehr vornehmen. Diese Kompetenz der Gemeinden wurde vom Bund gestrichen. Eine Mitsprache wäre daher nur über Einzelverträge möglich.
 
Entgegen den Zusagen wurde die Zone daher nicht gelöscht. Die Bevölkerung von Pyhra muss weiter fürchten, dass in der schönen Hügellandschaft am Amerlingkogel riesenhafte Windkraftanlagen errichtet werden, die wirtschaftlich nicht einmal sinnvoll sind.
 
Unsere Bürgerinitiative wird Gespräche mit der Gemeinde und involvierten Personen führen und weiter berichten.
 
Aus vielen Gründen sind wir weiter gegen Windindustrieanlagen, die der Bevölkerung schaden, und nur durch Profite der Betreiber zu erklären sind. Wir werden uns daher auch weiter gegen die Umsetzung derartiger Projekte aussprechen.
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Überarbeitung Windkraftflächen NÖ

10/4/2024

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Die Verordnung bez. der Windkraftflächen in NÖ soll überarbeiten werden, und ist in Begutachtung. Es gibt einige Änderungen und Erweiterungen.
 
Die Informationen sind hier zu finden: https://www.noe.gv.at/noe/Kontakt-Landesverwaltung/Verordnung_ueber_ein_Sektorales_Raumordnungsprogramm.html   
 
Die Zone M08 in Pyhra ist noch enthalten. Es gibt eine Vielzahl von sehr treffenden Gründen, warum diese Zone aus der Verordnung herausgenommen werden sollte.
 
Die Bürgerinitiative „Zukunft Lebensqualität“ wird entsprechende Überlegungen anstellen. Wir werden im Detail weiter berichten.
 
Alle Bürgerinnen und Bürger in Niederösterreich können zur geplanten Änderung Stellung nehmen. Ende der Frist ist der 21.05.2024.
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Windkraftanlage am Schildberg / Böheimkirchen

1/11/2022

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Wie alle Bürgerinnen und Bürger in Pyhra sehen können, wurden die 3 riesenhaften Windindustrieanlagen (Höhe über Rotor laut Medien 226m) am Schildberg in St. Pölten und Böheimkirchen errichtet.
 
Fertig gestellt und in Betrieb genommen sind sie mit heutigem Tage noch immer nicht: Wie in vielen Tageszeitungen berichtet, wurden schon beim Transport Stromleitungen zerstört und ein Rotorblatt in einer Unterführung beschädigt (siehe https://noe.orf.at/stories/3178956/).
 
Man kann nun gut erkennen, wie hoch solche Windräder sind: Man sieht sie dominant von der Westautobahn, der S33, vom Probstwald und in weiten Teilen von Pyhra. Eine Beeinträchtigung für das Landschaftsbild ist deutlich gegeben, bevor noch der erste Strom erzeugt ist. Die Auswirkungen durch Lärm, Schattenwurf, Eisfall und Töten von Vögeln treten erst mit Inbetriebnahme ein.
 
In schwierigen Zeiten und nach Fehlern in der Energiepolitik ist sinnvolles Agieren geboten. Die von Frau Landeshauptfrau angekündigte Modernisierung („Repowering“) von bestehenden Anlagen wird etwa sinnvoll sein.
 
Ebenso sollte man endlich Energie sparen. So war etwa unlängst zu lesen, dass in Wien große Teile der öffentlichen Wohnbauten nicht thermosaniert sind. Gleiches gilt für private Zinshäuser. Wir heizen also beim Fenster hinaus.
 
In Pyhra wurde ja festgestellt, dass die Zone am Amerlingkogel windtechnisch nicht geeignet ist. Die Ergebnisse der Bürgerbefragung haben wir schon weiter unten dargestellt.
 
Wie gut, dass Pyhra von solch riesenhaften Industrieanlagen auf einem Hügel mitten im Wald verschont bleibt!

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Landeshauptfrau will keine neuen Windräder in NÖ!

3/12/2021

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In einem Presseartikel vom 19.11.2021 (Tageszeitung DiePresse) hat unsere Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner mitgeteilt, dass sie keine neuen Windräder in Niederösterreich will. Es stünden vergleichsweise schon sehr viele Windräder.
 
Einige wenige schon bewilligte Projekte sollen noch fertiggestellt werden. Vor allem aber sollen bestehende Windräder durch stärkere und effizientere ersetzt werden (sog. Repowering). Dies entspricht auch dem Stand der Wissenschaft.
 
In Pyhra gibt es ja keine Pläne für die Errichtung von riesigen Windindustrieanlagen; auch die Bevölkerung wünscht nach den Ergebnissen der ÖVP-Bürgerbefragung (siehe unten) keinen Windpark in Pyhra.
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Genehmigung Windpark St. Pölten-Wagram III

21/12/2018

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Auch nach der Mitteilung der Gemeinde, das Windparkprojekt am Amerlingkogel endgültig nicht mehr weiter zu verfolgen, beobachtet unsere Bürgerinitiative die Vorgänge rund um Pyhra genau. Über die Entwicklung in Traismauer haben wir bereits weiter unten berichtet.
 
Am 07.12.2018 fand im Landhaus eine mündliche Verhandlung zur Prüfung eines Projektes eines dritten Windrades mit insg. 150m Höhe statt.
 
Bedeutsam war, dass sich der anwesende Vertreter der MG Pyhra konsterniert zeigte, dass die Gemeinde im Vorfeld nicht einmal kontaktiert worden war, obwohl das Windrad nur 300m von der Gemeindegrenze entfernt errichtet wird. Wie auch Vertreter der Bürgerinitiative wies er darauf hin, dass zwar eine bestehende Widmung vorhanden sein mag, die Errichtung von Windräder deutlich unter den nunmehr gesetzlichen Mindestabständen problematisch erscheint.
 
Eine Anrainerin berichtete auch nachdrücklich über den Lärm, den ein bestehendes Windrad macht und der sie im Sommer am Schlafen hindert. Das neue Windrad wäre nur 940m von ihrem Haus entfernt.
 
Offensichtlich machen daher auch Windräder, die in der Nähe von Autobahnen und Eisenbahnen gebaut werden, gewisse Probleme.
 
Im Zuge der Verhandlung war auch zu erfahren, dass ein bestehendes Windrad durch ein stärkeres ersetzt werden soll (sog. „Repowering“). Dies erscheint grundsätzlich sinnvoll, da dadurch an bestehenden Standorten der Energiegewinn erhöht werden kann, ohne dass Eingriffe in die Natur erfolgen müssen.
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Ergebnis der ÖVP-Bürgerbefragung – kein Interesse an Windpark

19/10/2018

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Die ÖVP hat vor einiger Zeit mit Fragebogen die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger abgefragt.
 
Ein Windpark am Amerlingkogel ist danach für die Mehrheit nicht wichtig. Der NÖN war zu entnehmen, dass die große Mehrheit gegen einen Windpark war.
 
Die ÖVP berichtet im „ÖVP aktuell 2. Halbjahr 2018“:
 
„Die Projekte Windkraftanlage am Standort Amerlingkogel und Motocross-Strecke in Brunn sind den Gemeindebürgerinnen und Gemeindebürgern nicht wichtig, deshalb werden diese Themen von unserer Seite nicht weiter verfolgt.“
 
Diese Aussage steht damit im Einklang mit den Aussagen der Gemeinde in der ORF-Sendung „Bürgeranwalt“ und in Wahlbroschüren der ÖVP vor der letzten Gemeinderatswahl.
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Aus für Windpark in Traismauer!

28/6/2018

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Nach langen Jahren der Diskussion hat sich nun in Traismauer der Betreiber zurückgezogen. Einem Kurier-Bericht zufolge war es dem Windindustrieunternehmen nicht gelungen, die Anrainer vom Projekt zu überzeugen.
 
Die Bürgerinnen und Bürger fürchteten, wohl zu Recht, die Zerstörung des Landschaftsbilds und der Lebensqualität. Außerdem war in Traismauer ein Reha-Zentrum geplant, das in geringem Abstand zum Windpark gelegen wäre.
 
Erfreulich für Traismauer, dass auch dort die Vernunft gesiegt hat und die Gesundheit der Bevölkerung Vorrang vor dem Kassieren der Ökostromförderung hat. Auch der Schutz von kranken Menschen, wie in Pyhra der armen Kinder im Steinbachhof, hat natürlich Vorrang vor Geschäftsinteressen.
 
Wir freuen uns für die Bürgerinnen und Bürger von Traismauer, und hoffen, dass auch dort nunmehr Ruhe einkehrt.

Zum Kurier Bericht!
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Schwarzstorchbeobachtung

25/4/2018

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Auch 2018 sind die Schwarzstörche in ihr Sommerquartier am Amerlingkogel heimgekehrt und genießen die unverbaute Erholungslandschaft. Wir freuen uns über die seltenen Tiere, die bei uns im Wald eine Heimat gefunden haben.
 
Viele Bürger beobachten die Vögel auf ihren Flügen gerne. Die Beobachtungen werden weiterhin gemeldet und registriert. Damit sehen wir auch dieses Jahr, wie viele Vögel bei uns sind und sich gut entwickeln. Mehr zu aktuellen Schwarzstorchbeobachtungen finden Sie hier.
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"Mit Ökostrom Kohle machen"

18/1/2016

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​...so hat die ARBEITERKAMMER kürzlich in ihrem Magazin getitelt. Die Interessenvertretung der Arbeiter und Angestellten stellt dar, dass jeder Haushalt bereits 120 Euro allein an Ökostromförderung bezahlen muss. Für die Ököstrom-Ritter sind die Förderungen ein Bombengeschäft. Die Endverbraucher zahlen, die Gewinne werden privatisiert. "Es ist eine angenehme Art, Geld zu verdienen. Immerhin ist unser Umsatz staatlich garantiert", wird ein privater Windkraftbetreiber zitiert.

Die AK fordert daher eine sinnvolle Änderung der Ökostromförderung, damit innovative Techniken, die ohne Förderung auskommen, entwickelt werden.

Die Bürgerinitiative war immer der Meinung, dass ein Windindustrieprojekt an einem schlechten Standort, das nur dem Grundbesitzer und dem Energieunternehmen Vorteile bringt, aber Mensch und  Tier schädigt und die schöne Erholungslandschaft zerstört, sinnlos ist und daher abgelehnt werden muss. Die Gemeinde hat sich ebenso gegen das Projekt entschieden.

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